Die Mahd im Mai/Juni bringt Gefahren für das Jungwild: Vor allem Rehkitze und Junghasen werden verletzt oder getötet, Gelege ausgemäht, wenn die Flächen nicht vorher intensiv abgesucht worden sind. Das vorgeschriebene Absuchen mit Helfern und Jagdhunden oder Aufstellen von Vergrämungsmitteln ist insbesondere bei großen Flächen durch den effizienteren Einsatz von Drohnen mit Wärmebildkameras abgelöst worden. Gezielt und schnell spüren die Drohnenteams in erster Linie Rehkitze auf, die aus den Wiesen getragen und gesichert werden, bis die Flächen abgemäht sind. Weiterhin werden auch Nutztiere durch diese Maßnahmen geschützt, da so sichergestellt wird, dass das Futter nicht mit ausgemähten Tieren verunreinigt wird.






