Die Mahd im Mai/Juni bringt Gefahren für das Jungwild: Vor allem Rehkitze und Junghasen werden verletzt oder getötet, Gelege ausgemäht, wenn die Flächen nicht vorher intensiv abgesucht worden sind. Das vorgeschriebene Absuchen mit Helfern und Jagdhunden oder Aufstellen von Vergrämungsmitteln ist insbesondere bei großen Flächen durch den effizienteren Einsatz von Drohnen mit Wärmebildkameras abgelöst worden. Gezielt und schnell spüren die Drohnenteams in erster Linie Rehkitze auf, die aus den Wiesen getragen und gesichert werden, bis die Flächen abgemäht sind. Weiterhin werden auch Nutztiere durch diese Maßnahmen geschützt, da so sichergestellt wird, dass das Futter nicht mit ausgemähten Tieren verunreinigt wird.
Mehr als 20 der Wärmebild-Drohnen sind bei uns im Einsatz. Manche unserer 19 Hegeringe haben sogar 2 oder mehr Drohnen im Einsatz, um zeitgleich an mehreren Standorten zu arbeiten. Aufgrund Abnutzung und Alterung werden die Drohnen regelmäßig ersetzt. In den letzten Jahren wurden sicherlich mehr als 100 TEUR in Technik investiert. Zusätzlich dazu kommt die “unbezahlbare” ehrenamtliche Arbeit.






